10 weitere Bücher 4 u

– ohne Rangfolge –

  • Michael Kopatz (2016): Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten. München: oekom Verlag. 416 Seiten.
    Niemand mag anfangen, weil die andern ja weitermachen und es ‚eh nichts bringt’… Das Konzept „Ökoroutine setzt hier einen Kontrapunkt … Es löst sich von umweltmoralischen Appellen und sorgt mithilfe von Standards und Limits dafür, dass sich der Wandel zur Nachhaltigkeit in weiten Teilen verselbstständigt.“ (18)
  • Niko Paech (2012): Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie. Oekom. 160 Seiten.
    Alle reden vom drohenden ‚Verzicht‘. Doch unser Lebensstandard ist grenzenlos und hat jegliches menschliche Maß verloren. Weniger ist mehr. Anders wird es nichts mit der Zukunft. Standardwerk im deutschsprachigen Raum zum Thema Postwachstum.
  • Karen Duve (2010): Anständig Essen: Ein Selbstversuch. Galiani. 336 Seiten.
    Eines Tages lässt die des Ökofanatismus gänzlich unverdächtige Ex-Taxifahrerin und Autorin Karen Duve ihr Standard-Fertigmenue „Hänchen-Grillpfanne“ im Supermarkt stehen und beschließt, sich nicht länger Verarschen zu lassen von der Nahrungsmittelindustrie. Sie probiert im Selbstversuch ein Jahr lang in Steigerungsform die gängigen Ernährungsarten aus…
  • Ulrich Brand u. Markus Wissen (2017): Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus. oekom. 224 Seiten.
    Ein schwierig zu lesendes Buch, dessen Lektüre sich m.E. jedoch sehr aufschlussreich und weiterführend ist. Es zeigt insbesondere, dass sich seit den Kolonialzeiten viel zu wenig geändert hat auf diesem Planeten.
  • Dr. med. Matthias Marquardt (2012): Instinktformel. Das Erfolgsprogramm, das Sie wirklich glücklich macht. Südwest. 352 Seiten.
    Beschissener Titel für ein tolles Buch des Sportmediziners, das systematisch die verschiedenen Lebensbereiche (Beziehung, Gesundheit, Arbeit, Bewegung, Ernährung…) beleuchtet und zeigt, wie man diese in Balance hält, also nicht besinnungslos ins Hamsterrad hinein gerät.
  • Hartmann, Kathrin (2018): Die Grüne Lüge. Weltrettung als profitables Geschäftsmodell. Blessing, 240 Seiten.
    Jedes Unternehmen behauptet von sich, nachhaltig zu sein. Nichts ist falscher als diese Annahme. Kathrin Hartmann legt – wie schon in der gleichnamigen Kinofilm-Doku mit Werner Boote, hier aber deatillierter – den Finger in die Wunde und zeigt, dass es einen grünen neoliberalen Kapitalismus nicht gibt – und wir alle um der Bequemlichkeit halber allzu gerne darauf reinfallen.
  • Karen Kingston (2004): Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags. rororo-Verlag. 139 Seiten.
    Never forget: Wir besitzen Dinge – und sie besitzen uns. Wer wenig hat, ist freier. Das Buch ist eine prima Inspirations-, Motivations- und Strukturierhilfe zum Ausmisten – unabhängig davon, ob man nun unmittelbar an Feng Shui glauben mag oder nicht – spannend zu lesen. (Anmerkung: Wenn es am Ende des Buches darum geht, „wie man seinen Körper ausmistet“ (109f.) wird es mir persönlich zu spacig.)
    (Mir persönlich wesentlich lieber als der teilweise groteske Ich-tue-seit-meiner-Kindheit-nichts-lieber-als-aufräumen-Bestseller Magic Cleaning von Marie Kondo.)
  • Frank Berzbach: Die Kunst ein kreatives Leben zu führen. Anregung zur Achtsamkeit. 2013, 192 Seiten.
    Ein Buch, das Konzentration abverlangt, aber in seinen Erkenntnissen angenehmerweise weit über das übliche Maß von in diesem Themenbereich angesiedelten „Beratungsbüchern“ hinausgeht – und ist so eine wertvolle Ergänzung/Weiterführung zu Muße – Vom Glück des Nichtstuns von Ulrich Schnabel.
    (Mit rund 30 EUR ein eher teures Buch – wenn man es in den Händen hält erschließt sich m.E. der Preis aufgrund der kunstvollen Gestaltung.)
  • Yuval Noah Harari (2015): Eine kurze Geschichte der Menschheit. Pantheon. 528 Seiten.
    Wie wir sind, wie wir wurden wie wir sind – und warum. Sehr kurzweilig und verständlich auf hohem Niveau geschrieben – was will man mehr?